Texte
Brandsatz beschädigt Eingangsbereich
Brandanschlag auf Göttinger Amtsgericht3. Dezember 2011
Auf das Göttinger Amtsgericht ist am Freitagabend gegen Mitternacht ein Brandanschlag verübt worden. Zeugen waren offenbar durch einen Knall aufgeschreckt geworden und hatten anschließend den Brand bemerkt. Das Feuer beschädigte durch die starke Hitzeentwicklung einige Scheiben des Eingangsbereichs und wurde von der herbeigerufenen Feuerwehr gelöscht. Unbekannte hatten einen Brandsatz unmittelbar neben der Eingangstür abgelegt, so die Göttinger Polizei in einer Pressemitteilung. Sie vermutet einen linkspolitisch motivierten Hintergrund. Man gehe „Aufgrund von mehreren an das Gerichtsgebäude geschmierten Parolen […] von einer politisch linksmotivierten Tat aus.“
Gegen Naziterror und Rassismus
Nass, kalt, laut!3. Dezember 2011
Trotz der widrigen Witterung beteiligten sich heute mehrere Hundert Antifaschist*innen an der Demonstration gegen Naziterror und Rassismus. Begleitet von einem üppigen Polizeiaufgebot bewegte sich die Demonstration Parolen skandierend durch die Göttinger Innenstadt – und ruinierte einigen Bürger*Innen den verregneten Weihnachtsmarktbesuch endgültig.
Castor-Blockade
Ein Hauch von Wendland27. November 2011
Am Samstagmorgen haben rund 100 Anti-Atom-AktivistInnen mit einer Blockade den Castor-Transport südlich von Göttingen aufgehalten. Monsters of Göttingen war mit vier Reportern und Fotografen vor Ort und berichtet aus erster Hand.
Liveticker
Der letzte Castor24. November 2011
Zum letzten Mal ist am Samstagmorgen ein Castor-Transport durch den Göttinger Bahnhof gerollt. Die Durchfahrt wurde von zahlreichen Protesten begleitet. Unter anderem musste der Castor vor Göttingen eine zweistündige Zwangspause einlegen, weil etwa 100 Menschen die Schienen blockierten. Das Protokoll.
Castor 2011
Es fährt ein Zug…24. November 2011
…und da er nicht ins Nirgendwo fährt, gibt es Widerstand. Mittwoch Mittag ist der Castor losgefahren und schon wird die Diskussion den über Transport und die Endlagerung von Atommüll wieder hitzig. Auch 2011 soll es heftige Proteste und aktiven Widerstand gegen den Castor-Transport geben; AtomkraftgegnerInnen und Polizei laufen sich schonmal warm – auch in Göttingen
Burschileaks
Die Buxen-Einheitsfront22. November 2011
Ein Zusammenschluß von Göttinger Verbindungsstudenten zeigt, dass ideologische Differenzen die Verbinder nicht von einer Zusammenarbeit abhalten. Auch der völkische Rassismus der Deutschen Burschenschaft hindert viele nicht daran, mit den Mitgliedern des Dachverbands gemeinsame Sache zu machen. Interne Dokumente belegen, wie die Verbindungsszene geschlossen PR in eigener Sache macht. Mitten drin: Politiker von SPD und RCDS.
Demo für bessere Bildung
… und kaum wer geht mehr hin18. November 2011
Rund 300 Personen haben am Donnerstag in Göttingen für Reformen im Bildungssystem demonstriert. Der Bildungsstreik geht damit in die vierte Runde, die Teilnahme ist aber erheblich schlechter als noch zu Beginn im Sommer 2009. In den Fokus rückte auch die Situation ausländischer Studierender.
Open Uni im Verfügungsgebäude
Mal nach links und rechts schauen13. November 2011
Früher als Volks-Uni oder 48-Stunden Universität bekannt, fanden offene und selbstorganisierte „offene Universitäten“ bis 2000 regelmäßig statt. An diesem Wochenende findet erstmalig wieder eine „Open Uni“ mit Unterstützung des ASTA statt. Wir haben mit dem Referenten für Transparenz und Öffentlichkeit, Patrick Michaelis, drüber gesprochen und gefragt warum auch Raum für kontroverse Themen ist.
Hausdurchsuchung Rote Straße
Angeblich alles richtig gemacht10. November 2011
Die polizeiliche Durchsuchung des Hausprojekts in der Roten Straße im Januar 2010 ist nach Ansicht des Landgerichts Göttingen rechtmäßig gewesen. 22 Monate nach den öffentlich scharf kritisierten Ermittlungen stellten Polizei und Staatsanwaltschaft Göttingen in einem Pressegespräch Beschlüsse des Gerichts vor.
Journalistenbepitzelung
Nichts Genaues weiß man nicht7. November 2011
Der Skandal um die Überwachung eines Göttinger Hörfunkredakteurs durch die Überwachungsbehörden geht in die nächste Runde. Wie nun bekannt wurde, hat auch die Göttinger Polizeidirektion Daten über den Journalisten gespeichert, dies aber offenbar in ihrer Antwort auf dessen Auskunftersuchen nicht mitgeteilt.







