Diskussion

Mo. 11.2.: „Staat des Kapitals oder Staat der Kapitalisten?“ – Vortrag von Ingo Elbe im Café Kabale
5. Februar 2013

Ingo Elbe ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Uni Oldenburg tätig. Daneben ist er Mitherausgeber der „Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie“. Zuletzt hat er „Marx im Westen – Die neue Marx-Lektüre in der Bundesrepublik seit 1965“ und „Die Moral in der Kritik – Ethik als Grundlage und Gegenstand kritischer Gesellschaftstheorie“ mit heraus gegeben. Der Vortrag dreht sich um verschiedene historische Auffassungen der Rolle des Staates in der kapitalistischen Gesellschaft, die auf dem Werk von Karl Marx aufbauen. Mithin soll es um die Haltbarkeit der verschiedenen Positionen gehen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Roter Salon“. Beginn um 19:00 Uhr


Do. 31.01.: „Textbausteine demokratischer Meinungsbildung: Was die Nation im Winter 2013 interessiert und erregt. BILD und SPIEGEL – ein Vergleich“
25. Januar 2013

Die Gruppe 3 veranstaltet diesen Vortrag mit anschließender Diskussion mit Manfred Freiling, seineszeichens Redakteur der marxistischen Zeitschrift GegenStandpunkt. Es wird um die Tagespresse gehen, und um die Frage, welchen Beitrag sie zu einer funktionierenden Demokratie leistet.


Mi. 30.1.: „Wir müssen das erzählen“ – Filmvorführung und Zeitzeugen-Gespräch mit dem Shoah-Überlebenden Maurice Cling im Lumiere
24. Januar 2013

Ein Film über den Auschwitz-Überlebenden Maurice Cling und andere, die aktiv versuchen das Gedenken an die Verbrechen der Nationalozialisten wach zu halten. Laufzeit ca. 57 Minuten. Anschließend stehen Cling und einer seiner Söhne, die den Film gedreht haben, für ein Gespräch zur Verfügung.


Di. 8.1.: Vortrag „Unternehmen Krankenhaus? – Patient_innenbehandlung in der Krise“
2. Januar 2013

Die Basisgruppe Medizin lädt zu einer Vortragsveranstaltung ein, die sich kritisch mit der Kommerzialisierung der Therapie im Krankenhaus auseinandersetzt. Im Vortrag von Dr. Peter Hoffmann (München) und der anschließenden Diskussion soll dabei das Augenmerk auf die Abrechnungspraxis nach DRGs (Diagnosis Related Groups) gerichtet werden. Aus der Ankündigung:


Do. 13.12.: Diskussionsveranstaltung „Hauptsache gesund! Krankheit, Behinderung als Super-GAU des bürgerlichen Individuums“
7. Dezember 2012

Die redical [M] setzt ihre Veranstaltungsreihe „zu Themen wie zur Geschichte des Sozialstaates, Psychiatrie, Psychologie, Sterbehilfe, Schmerz und Gesellschaft“ (also einem ziemlich bunten Strauß) fort und veranstaltet eine Diskussion um Krankheit und Behinderung in unserer (kapitalistischen) Gesellschaft.


Di. 12.12.: Rhetorik-Slam im ThOP: „Zwischen Herd und Hörsaal: Brauchen wir eine Frauenquote an der Universität?“
6. Dezember 2012

Der „Poetry Slam“ im ThOP ist als das Slam-Event in Göttingen etabliert und bekannt. Daran anknüpfen will der Rhetorik-Slam, der jetzt in die erste Runde geht. Idee hinter dem „Rhetorik Slam“ ist irgendwie so etwas wie eine Podiumsdiskussion: „Studierende und Lehrende diskutieren gemeinsam auf dem Podium ein gesellschaftlich relevantes Thema.“


Mo. 10.12.: „Demonstrieren erlaubt! Wie die Demokratie Protest unschädlich macht“ – Vortrag und Diskussion mit Peter Decker
4. Dezember 2012

Wenn man mit der Presse in die Welt schaut, kommt es einem so vor, als würden allerorten politische Bewegungen gewaltsam unterdrückt und Proteste verhindert. Man zeigt mit dem Finger etwa auf die Verhältnisse in Russland, stellt der jeweiligen Regierung ein schlechtes Zeugnis aus und verurteilt die Gewalt. Doch wie genau handhabt eigentlich die Demokratie das zweifellos vorhandene Protestpotenzial gegen Bauprojekte wie S21, sozialen Kahlschlag oder gar das Kapital und den Staat als solchen? Dieser Frage wird Peter Decker in seinem Vortrag anhand des Beispiels der Blockupy-Aktionstage in Frankfurt nachgehen. Decker ist Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet im ZHG 006, Platz der Göttinger Sieben 5 statt. Weitere Informationen unter www.gruppe3.org. Beginn um 19:30 Uhr


Fr. 7.12.: Diskussionsveranstaltung „Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens“
1. Dezember 2012

Die redical [M] veranstaltet im Rahmen ihrer aktuellen Kampagne „Diagnose: Kapitalismus“ eine Diskussionsveranstaltung, die sich dem Thema Gesundheitssystem widmet. Aus der Ankündigung: Lange Jahre war das Gesundheitssystem in Deutschland geprägt durch öffentliche Strukturen und eine solidarische gesetzliche Krankenversicherung einerseits und durch privateigentümliche und kapitalistische Interessen bei bestimmten Akteuren (Private Krankenversicherung, Pharmaindustrie etc., aber auch niedergelassene Ärzte) andererseits. Auch vor den „neoliberalen“ Zeiten gab es also genügend kommerzielle Momente im Gesundheitswesen und entsprechende Verwerfungen (Überversorgung, lange Liegezeiten, Pharmaskandale etc.), die schon immer auch kritisiert wurden. Inzwischen werden die öffentlichen und solidarischen Strukturen des Gesundheitswesens immer mehr kommerzialisiert und privatisiert. Wir sind Zeugen der reellen Subsumtion des Gesundheitswesens unter das Kapital. Und das hat erhebliche Konsequenzen zuallererst für die PatientInnen und Beschäftigten, aber auch für die Gesellschaft insgesamt. In der Veranstaltung sollen diese Prozesse kritisch analysiert werden und auch Modelle und Ideen zur Diskussion gestellt werden, die im Gesundheitssektor möglich sein könnten und welche Limits es in der Durchsetzbarkeit gibt. Die Referentin Nadja Rakowitz arbeitet derzeit am Institut für Medizinische Soziologie in Frankfurt am Main und in der Redaktion des ›express. Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit‹. Sie ist Mitglied der Marx-Gesellschaft und hat beim ca ira-Verlag ihre Dissertation zum Thema ›Einfache
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Do. 6.12.: Info-/Diskussions-Veranstaltung „Krieg im Nahen Osten und deutsche Interessen“
30. November 2012

Die SDAJstellt zu den Konflikten in Syrien – die freilich weit darüber hinaus reichen – sicher zutreffend fest: „Wir sind vor allem der Meinung, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit viel zu wenig kritisch diskutiert wird.“ Gemeinsam mit der Göttinger Kreisvereinigung der VVN-BdA haben sie daher eine Veranstaltung organisiert, bei der zwei geladene Gäste informieren und (sicher auch mit dem Publikum) diskutieren werden. Eingeladen sind dazu Shir Hever – israelischer Politökonom, Kommunist und Friedensaktivist in der israelisch-palästinensischen „Alternative Information Center“ Toto Lyna – deutscher Kommunist mit syrischen Hintergrund, Mitglied der SDAJ Göttingen Shir Hever kommt sicher mit ins Spiel, da die SDAJ den Konflikt in Syrien in Zusammenhang mit den Israel/Palästina-Spannungen sieht. Aus der Ankündigung geht dabei nicht wirklich hervor, wie das genau zusammenhängt: Seit über einem Jahr wird in Syrien von Islamisten aus aller Welt unter Schutz und Unterstützung des „Westens“, insbesondere der Bundesrepublik Deutschland, Krieg geführt. Die Bundesmarine soll offiziell vor Israel und dem Libanon den Waffenschmuggel unterbinden. Vielmehr jedoch nutzt der BND diesen „Blauhelm“-Einsatz für die Weitergabe militärischer Informationen an die terroristischen Banden der „Freien Syrischen Armee“. Auch steht zu befürchten, dass die Bundesregierung in einer zweiten Phase aktiv an einem Krieg gegen Syrien und evtl. den
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Fr. 23.11. – So. 25.11.: OpenUni
19. November 2012

Einen bunten Strauß von Veranstaltungen bietet auch dieses Jahr wieder die vom linken AStA organisierte, aber von vielen, vielen Gruppen und Menschen veranstaltete OpenUni am Wochenende. Eingeladen sind natürlich auch, aber nicht nur Studierende – und es ist sicher für viele Menschen etwas dabei. Die Veranstaltungen sind zu zahlreich, um sie hier alle aufzuführen – Filme, Vorträge, Diskussionen zu zahlreichen Themen und ein wenig Rahmenprogramm drumherum. Das Programm ist online einzusehen. Von Freitag, 23.11., ab dem Nachmittag um 16 Uhr bis zum Sonntagabend bis kurz vor dem Tatort – im Verfügungsgebäude (VG) am Zentralcampus hinter der SUB.