Texte

ADF-Altlasten

Asta hält an Vertigo fest
30. März 2011

Als der alte mitte-rechts Asta mit den Geldern der Studierendenschaft den Partykeller Vertigo nebst begehbarer Kühlschränke eingerichtet hat, gab es vor allem von linken Fachschaften Protest. Jetzt ist der linke Asta am Zug – und will das Vertigo weiter betreiben. Es wird sich jedoch einiges am Konzept ändern. Am Donnerstag steigt die „erste Party von den Guten“.


Linke Politik im UK

„Verbrennt Banker und Minister“
29. März 2011

Die Proteste gegen die Kürzungspolitik der britischen Regierung können mit den „Bildungsstreiks“ an deutschen Unis verglichen werden. Die Zusammensetzung der Bewegung ist jedoch völlig anders, was auch an der Geschichte der Sozialen Bewegungen dort liegt. Ein paar Anmerkungen zu linker Politik im UK von unserem Korrespondenten.


Abschiebungen

Erjan soll bleiben
27. März 2011

Rund 30 Menschen stehen in der Stadt Göttingen noch auf der Liste der Roma, die in das Kosovo abgeschoben werden sollen. Sie werden in Göttingen nur gedultet und könnten jederzeit deportiert werden. In der Lokhalle haben am Sonntag Eltern und Kinder für einen gesicherten Aufenthaltsstatus eines Mitschülers demonstriert.


Erlebnisbericht

London Realpolitik Calling
26. März 2011

Bis zu 250.000 Menschen waren am Samstag wieder in London auf der Straße, um gegen die Kürzungspolitik ihrer Regierung zu protestieren. Studierende, Lehrer_innen, Pflegepersonal und Angestellte aus dem Öffentlichen Dienst machten ihrem Frust gemeinsam Luft. Unter ihnen Sozialdemokrat_innen, Kommunist_innen – und womöglich auch wieder Faschist_innen. Dass die Berührungsängste mit reaktionären Kräften in der dortigen Bewegung mitunter nicht groß sind, musste unser Autor im vergangenen November erfahren. Ein Erlebnisbericht aus London.


Daniel Kulla

Einführung in die Entschwörungstheorie
24. März 2011

„Niemand regiert die Welt“, sagt Daniel Kulla, professioneller Kritiker von Verschwörungstheorien. Am Freitag hält er an der Universität einen Vortrag zu seiner „Entschwörungstheorie“. Bei Monsters of Göttingen gibt er eine Einführung in die Thematik.


GEW-Hochschulgruppe

Schluss mit dem Schulterklopfen
22. März 2011

Seit kurzem gibt es an der Universität Göttingen wieder eine Hochschulgruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in der sich Studierende, Universitätsangestellte und Promovierende organisieren. Wir haben mit zwei der InitiatorInnen über die Neugründung, das Vorgehen und die Ziele gesprochen. Judith Bilstein promoviert in Skandinavistik, Bernard Göbel studiert auf Lehramt.


Frigga Haug

Vier Schritte vor und einen zurück
20. März 2011

Vergangenen Freitag stellte die Feministin Frigga Haug auf Einladung der Gewerkschaft ver.di ihre „Vier-in-einem-Perspektive“ in Göttingen vor. Dahinter verbirgt sich ein Konzept, bei dem Arbeit neu verteilt und damit Geschlechterungleichheiten abgeschafft werden sollen. Statt viel männlich konnotierter Lohnarbeit und wenig Zeit für den Rest will Haug den Tag in vier mal vier Stunden für Erwerb, Reproduktion, Kultur und Politik einteilen. Ein Veranstaltungsbericht.


Stadtrundgang zur Frauenbewegung

100 Jahre Frauenkampftag
19. März 2011

Mehr als 200 Menschen haben am Samstag Nachmittag an das 100. Jubiläum des Frauenkampftages erinnert. In einem „DEMOnstrativen Stadtrundgang“ zogen sie drei Stunden lang durch Göttingens Innenstadt. An 13 Stationen machten sie Halt, um über Ereignisse der Frauenbewegung zu informieren. Bei uns könnt ihr den Stadtrundgang virtuell nachgehen und einige der gehaltenen Redebeiträge nachhören oder nachlesen.


Militärintervention in Libyen

„Gaddafi muss weg, aber nicht so!“
18. März 2011

Nachdem der UN-Sicherheitsrat eine militärische Intervention zur Durchsetzung einer Flugverbotszone in Libyen gebilligt und Frankreich bereits zeitnahe Luftschläge gegen das Gaddafi-Regime angeküdigt hat, rufen Kriegsgegner_innen am „Tag X“ zu einer Demonstration in Göttingen auf.


Menschenrechte

Krankenschein für Papierlose
14. März 2011

Die medizinische Grundversorgung von illegalisierten Menschen im Raum Göttingen will die Medizinische Flüchtlingshilfe verbessern. Bislang können sie medizinische Hilfe nur über Umwege in Anspruch nehmen, auf dem regulären Weg droht ihnen am Ende die Abschiebung. Ein Anonymisierter Krankenschein könnte Abhilfe schaffen.