Tipp!

Sa. 6.4.: Klub Karracho in der Diva Lounge
4. April 2013

Der Karrachovogel hat es nicht wie seine gefiederten FreundInnen gemacht und ist über den Winter nach Süden geflogen, sondern über den Eigentlichschonfrühling nach Westen. Bei seinen HeldInnen von Yo la Tengo landete er in Düsseldorf und London und zeigte sich dadurch derart inspiriert, dass es beim Klub Karracho diesmal ein Special zu der US-Indie-Band gibt. Drei Songs pro Stunde, dazwischen wie üblich „best of Soul, Sixties und Indie“. Ab 23 Uhr.


Fr. 5.4.: „Zur Aktualität der Psychoanalyse“ – Vortrag mit Christine Kirchhoff im Kabale
1. April 2013

Der Einfachheit halber bringen wir hier den Ankündigungstext des Kabale. Den umzuschreiben wäre dann doch zu viel des Guten: „Theodor W. Adorno bezeichnete die Psychoanalyse als die einzige Psychologie, „die im Ernst den subjektiven Bedingungen der objektiven Irrationalität nachforscht“. Im Vortrag soll es darum gehen, diese Feststellung zu entfalten und damit auf ihre Voraussetzungen und Konsequenzen zu befragen: Was heißt hier objektiv? Warum ist die Objektivität irrational? Was wäre demgegenüber rational? Ist Gesellschaftskritik auf Psychoanalyse verwiesen und wenn, warum? Warum ist es überhaupt wichtig, sich auch mit der individuellen Ver- und Bearbeitung gesellschaftlicher Verhältnisse zu befassen? Warum ist die Psychoanalyse — zumindest der Möglichkeit nach — eine kritische Theorie? Einleitend wird es also mit Rekurs auf Marx und die kritische Theorie v.a. Adornos kurz um die Frage gehen, was unter gesellschaftlicher Objektivität zu verstehen ist (Begriff der Gesellschaft, Verselbständigung, Verkehrung, Wert- und Subjektform). Ausgehend von diesen Bestimmungen soll es im Hauptteil des Vortrags um die subjektiven Bedingungen gehen: also um die Psychoanalyse als kritische Theorie des Subjekts, um das Verhältnis von Natur und Kultur im Menschen, um Sexualität und Triebe, um die Freudsche Metapsychologie und wiederum darum, warum das alles gerade weil es so ungesellschaftlich daher kommt, für Gesellschaftskritik unabdinglich
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Mo. 11.03.: Montagssalon: Re-Positions: Das europäische Grenzregime und seine Effekte
5. März 2013

Im Rahmen des Ausstellungsparcours „Movements of Migration“findet eine Diskussion zum Thema zu der EU-Flüchtlingspolitik an den Außengrenzen der EU statt: „Migrationspolitik ist schon lange nicht mehr (nur) nationalstaatliche Angelegenheit. Mit der EU wurde auch eine europäische Migrationspolitik immer bestimmender mit hoch aufgerüsteten ‚Außengrenzen‘.“ Über Interventionsmöglichkeiten zwischen Aktivismus, Kunst und Wissenschaft diskutieren: Julia Serdarov und Veit Schwab (Re-Positions, München/Sofia, ein Kunstprojekt zur Situation in Sofia gestrandeter Flüchtlinge und Migrant_innen) Vertreter_innen der Medizinischen Flüchtlingshilfe (Göttingen) Claire Deery (Anwältin für Ausländer- und Asylrecht, Göttingen) Der Eintritt ist frei! Montagssalon: Re-Positions: Das europäische Grenzregime und seine Effekte 20:00 Uhr Kunstverein (Gotmarstraße / Prinzenstraße)


Di. 05.03.: „Die Welt durch die Brille der VWL“ – Diskussion
27. Februar 2013

Die Gruppe 3 lädt wieder zur monatlichen Diskussion „Der rote Dienstag“. Heute soll die moderne Volkswirtschaftslehre unter die Lupe genommen werden. Die Thesen der VWL, etwa von einem angeblich unstillbaren Bedürfnis der Menschen nach Gütern aller Art, sollen anhand von Zitaten veranschaulicht werden. Daran soll sich eine kritische Diskussion anschließen. „Die Welt durch die Brille der VWL“ 20:00 Uhr Rotes Zentrum Lange-Geismar-Straße 2


Sa. 16.2.: Klub Karracho in der Diva Lounge
10. Februar 2013

Der Karrachovogel ist nicht nur der zweitbesete Mariokartfahrer der Stadt, sondern vor allem auch der beste DJ (sorry Fernseherin)! Wer das nicht glaubt, dem sei sein Club empfohlen. Rainer Brüderle wird glücklicherweise nicht kommen, aber die ersten 20 Gäste erwarten dennoch exklusive Tanzkarten, vom Vogel mit seinen eigenen Flügeln zusammengepfuscht. Musikalisch gibt es wie immer „Classic Soul, Schätze aus den 60ern und das Feinste aus zeitgenössischem Independent-Rock und -Pop“. Ab 23 Uhr. Im Keller.


Di. 5.2.:„Blut muss fließen“ Undercover unter Nazis Filmvorführung und Diskussion im Lumiere
31. Januar 2013

Der Journalist Thomas Kuban hat über einen Zeitraum von sechs Jahren undercover auf Rechtsrock-Konzerten gefilmt. Seine Aufnahmen geben einzigarige Einblicke in eine Szene, die dem Auge der Öffentlichkeit weitestgehend verborgen geblieben ist – bis jetzt. Herausgekommen ist der Dokumentarfilm „Blut muss fließen“, der von Ver.di Südniedersachsen und der Antifaschistischen Linken International gezeigt wird.


Do. 31.01.: „Textbausteine demokratischer Meinungsbildung: Was die Nation im Winter 2013 interessiert und erregt. BILD und SPIEGEL – ein Vergleich“
25. Januar 2013

Die Gruppe 3 veranstaltet diesen Vortrag mit anschließender Diskussion mit Manfred Freiling, seineszeichens Redakteur der marxistischen Zeitschrift GegenStandpunkt. Es wird um die Tagespresse gehen, und um die Frage, welchen Beitrag sie zu einer funktionierenden Demokratie leistet.


Mi. 30.1.: „Wir müssen das erzählen“ – Filmvorführung und Zeitzeugen-Gespräch mit dem Shoah-Überlebenden Maurice Cling im Lumiere
24. Januar 2013

Ein Film über den Auschwitz-Überlebenden Maurice Cling und andere, die aktiv versuchen das Gedenken an die Verbrechen der Nationalozialisten wach zu halten. Laufzeit ca. 57 Minuten. Anschließend stehen Cling und einer seiner Söhne, die den Film gedreht haben, für ein Gespräch zur Verfügung.


So. 6.1.: Entertainment For The Braindead im Hostel 37
29. Dezember 2012

Entertainment For The Braindead nennt sich das Soloprojekt der Kölnerin Julia Kotowski und führt damit in die Irre. Zu hören gibt es wunderbar feinfühlige Songminiaturen, die gerade live den Atem des Publikums stocken lässt. So war es auch, als Entertainment For The Braindead überraschend als Support von Honig letzten Herbst im Jungen Theater aufgetreten ist. Es wird Kaffee und veganen Kuchen geben. Eintritt nach eigenem Ermessen.


Mo. 10.12.: „Demonstrieren erlaubt! Wie die Demokratie Protest unschädlich macht“ – Vortrag und Diskussion mit Peter Decker
4. Dezember 2012

Wenn man mit der Presse in die Welt schaut, kommt es einem so vor, als würden allerorten politische Bewegungen gewaltsam unterdrückt und Proteste verhindert. Man zeigt mit dem Finger etwa auf die Verhältnisse in Russland, stellt der jeweiligen Regierung ein schlechtes Zeugnis aus und verurteilt die Gewalt. Doch wie genau handhabt eigentlich die Demokratie das zweifellos vorhandene Protestpotenzial gegen Bauprojekte wie S21, sozialen Kahlschlag oder gar das Kapital und den Staat als solchen? Dieser Frage wird Peter Decker in seinem Vortrag anhand des Beispiels der Blockupy-Aktionstage in Frankfurt nachgehen. Decker ist Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet im ZHG 006, Platz der Göttinger Sieben 5 statt. Weitere Informationen unter www.gruppe3.org. Beginn um 19:30 Uhr