Soziale Bewegungen

Gespräch mit Besetzenden der OM10

„Wir gehen hier definitiv nicht mehr raus“
2. Januar 2016

Seit eineinhalb Monaten ist das ehemalige DGB-Haus in der Oberen-Masch-Straße 10 besetzt. Wir haben uns mit Michael und Karl – zwei Besetzern – getroffen und mit ihnen über den aktuellen Stand, die Langfristigkeit politischer Projekte und Arbeitsorganisation gesprochen. Raus geht da jedenfalls erstmal niemand.


Ein Zimmer haben die Besetzenden schon mal hergerichtet.

Besetztes Haus OM10

Eigentlich bewohnbar
6. November 2015

Das ehemalige DGB-Haus in der oberen Maschstraße bleibt besetzt. Es ist in einem guten Zustand, doch die Verhandlungen über die Nutzung des Gebäudes dauern an. Wir waren im Haus und haben ein paar Eindrücke von dort gesammelt.


Besetztes Haus in der Oberen Masch 10. Foto: mog

"Our House" besetzt altes DGB-Haus OM10

DGB-Haus für solidarisches Leben und Wohnen besetzt
5. November 2015

Aktivist_innen besetzten heute Mittag das ehemalige DGB- Haus in der Oberen Masch 10. Angesichts der Massenunterbringungen von Geflüchteten und einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum fordern sie den DGB auf, das Haus in der Oberen Masch 10 zur Nutzung frei zu geben. Vertreter des DGB sprechen sich derzeit gegen eine Räumung aus.


Dichtes Gedränge beim Straßenfest in der roten Straße (Foto: ALI)

Straßenfest in der roten Straße

Party, Cake and Politics
20. Oktober 2015

Ein Straßenfest sollte es werden – hochpolitisch, samt einer Demonstration. Das hat am Samstag in der Roten Straße geklappt. Mehr als 2000 BesucherInnen, darunter viele Geflüchtete, haben unter dem Motto „Refugees Welcome heißt grenzenlose Solidarität“ in der Roten Straße getanzt, gegessen und gequatscht. Nur über die politischen Ziele herrscht etwas Uneinigkeit.


Auch international gibt es Kämpfe für die Rechte von Geflüchteten - hier: London 09/2015 (Symbolbild by Ilias Bartolini, CC BY-SA 2.0)

Die ALI über Demonstration und Straßenfest am 17.10.

„Kein Mensch flieht freiwillig“
16. Oktober 2015

„Refugees welcome heißt grenzenlose Solidarität“. Unter dem Motto plant die Antifaschistische Linke International eine Demonstration gegen die Asylrechtsverschärfung am kommenden Samstag. Monsters hat mit einer Vertreterin der ALI darüber gesprochen.


Demonstration gegen eine rechte Konjunktur

Gegen Männerbünde und rechte Konjunktur
11. August 2015

Gegen eine neuerliche rechte Grundstimmung sind am Montagabend 280 Menschen lautstark durch die Straßen Göttingens gezogen. Dabei stand die Kritik an Studentenverbindungen während des ganzen Protestes im Vordergrund. Das kommunistische Kollektiv sub*way hatte zur Demonstration aufgerufen, nachdem es in der Stadt vermehrt zu Angriffen durch Verbindungsstudenten und Neonazis gekommen war.


Unangekündigter Abschiebeversuch

Weitere Abschiebung verhindert
28. Mai 2015

Heute morgen versammelten sich mehr als 100 Aktivist_innen vor einem Wohnhaus, um die Abschiebung einer Familie mit vier Kindern aus Montenegro nach Frankreich zu verhindern. Dort könnte Ihnen erneut ein Leben auf der Straße bevorstehen. Die Abschiebung war vorher nicht angekündigt worden.


Demonstration zum Internationalen Frauen*kampftag

Unangemeldet gegen Antifeminismus und Rassismus
9. März 2015

Am Samstag zogen am internationalen Frauen*kampftag bei einer unangemeldeten Demonstration 120 Menschen ungehindert durch Göttingen. Sie setzten damit ein Zeichen gegen Antifeminismus, Rassismus, Homo- und Transphobie.


Das Haus in der Humboldtallee 9 (Archivbild)

Anzeigen und Hausverbote durch Studentenwerksvorstand

Lästige Wohnrauminitiative
7. Oktober 2014

Mit Hausverboten und Anzeigen hat heute das Studentenwerk auf kritische Nachfragen von BewohnerInnen reagiert. AktivistInnen der Wohnrauminitiative hatten vehement Mitsprache bei der Belegung einer Wohnung in der Humboldtallee eingefordert. Im Anschluss an eine Begehung verweigerte Studentenwerksvorstand Magull jegliche Gespräche und ließ letztlich Hausverbote durch die Polizei aussprechen.


Islamisten-Angriff auf Kobane

Demonstration gegen IS
7. Oktober 2014

Etwa 300 Menschen haben am Dienstagabend ihre Solidarität mit den vom Vormarsch des Islamischen Staats (IS) auf Kobane betroffenen Kurden demonstriert. Sie kritisierten das halbherzige Eingreifen des Westens und forderten die Abschaffung des PKK-Verbots.