Termine
Fr. 11.04.: Mittenwald-Soli-Party im JuzI
6. April 2008
Nachdem wir vor einiger Zeit bei dieser großartigen Veranstaltung ebenso umfassend wie eindrucksvoll erklärt und auch visuell verdeutlicht bekommen haben, was es denn nun eigentlich mit der viel beschworenen „Solidarität“ auf sich hat und wie diese sich praktisch äußert, ist es wirklich mal wieder allerhöchste Zeit für eine Soli-Party, wo man das Gelernte praktisch umsetzen kann, indem man erstens hingeht und zweitens bis tief in die Nacht große Mengen an Getränken konsumiert. Versprochen werden Cocktails, Nintendo Action, Electro-, Alternative-, Independent- u.v.m. ab 22h
Do. 10.04.: Polite Sleeper und Mischief Brew im T-Keller
5. April 2008
„Was ist Punk? Schon viele haben versucht diese Frage zu beantworten und sind doch gescheitert. Dabei kann die passende Antwort so einfach sein: Do-it-yourself (DIY) Prinzip, bekennende Texte und ein stabiles Rückrat. Diese Definition haben auch „Polite Sleeper“ für sich entdeckt und gehen nun mit ihrer Art des Folk-Punks auf Tour. Hatte es sich mit der Vorgängerband „The Yellow Press“ noch im Hadcorebereich ausgetobt, verblüfft das Trio jetzt mit faszinierender Akustikmusik, der nie die richtige Prise Selbstironie fehlt. Immer eine Ecke schneller als langweilige Indie-Folker und mit unverblümt politisch ambitionierten Texten. Im Anschluss erwartet die Zuhörer_innen ein Feuerwerk aus Pirate Anarcho Punk und Gypsy Swing mit Country Attitüde: „Mischief Brew“ ist zurück auf den Bühnen Europas. Seit mehr als zehn Jahren mischt Erik Petersen die amerikanische Punkszene auf, seit 2000 ist er solo und akustisch als Mischief Brew aktiv. Sein ursprünglicher Folk Punk weist inzwischen Einflüsse von Gypsy-Melodien auf und widmet sich verstärkt dem Circus-Beat. Neben akustischem Klezma, Ska und Balladen sind großartige Folk-Punk-Hymnen geblieben: eine Einladung zum Stampfen, Walzen, Twist and Shout. PunkRock komplett mit rauer Stimme und die Faust gen Himmel gestreckt.“ Am 10.04. im T-Keller!
Mi. 09.04.: Zartbitterparty in der Tangente
4. April 2008
Die Zartbitter Party ist wohl das älteste, was Göttingen in Sachen Alternative, Emo, Indie und New Noise zu bieten hat. Jeden ersten Mittwoch im Monat in der Tangente und das seit unzähligen Jahren – und auch an diesem Mittwoch. Musikwünsche werden gern auch schon vorher unter www.zartbitterparty.de entgegengenommen. Beginn um 22h
Di. 08.04.: Dota, die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten in der Musa
3. April 2008
Im Februar erst war sie solo im Café Kreuzberg zu Gast, jetzt gibt sie wieder ein Konzert in Göttingen, dieses Mal allerdings mit Band und in der Musa. Beides, sowohl der kurze Abstand zum letzten Konzert hier in Göttingen als auch die Tatsache, dass sie in die (größere) Musa gewechselt ist, deutet darauf hin, dass sie immer bekannter, nicht mehr „nur“ Geheimtipp ist, ihre Fangemeinde immer größer wird. Und das zu Recht: Denn Dota spielt mit der Sprache, mit Lauten und Geräuschen. So entstehen schöne, leise und nachdenkliche Texte, in denen es zwar meistens um Alltägliches und Persönliches geht, denen es aber trotzdem an politischem Anspruch nicht fehlt, wie ja auch die Einladung zum Antifee-Festival verdeutlicht. In dem Lied „Der Fluch des Schlaraffenlands“ beispielsweise prangert sie sehr direkt die Abschottung der europäischen Wohlstandsinsel an. … Und mit der Band klingt das alles noch einmal besser. Musikproben gibt es hier und hier. Musa, 21h Karten gibt es nur noch an der Abendkasse (8 Euro)
So. 06.04.: Eltern-Sein in der linken Szene. Erzählcafé mit Diskussion – im JuzI
1. April 2008
Vier Eltern von Kindern in verschiedenen Altersstufen erzählen wie es war und wie es ist, mit den Kindern: Herrschende Ordnung, emanzipatorische Ansprüche, politische Aktivitäten – wie geht das zusammen mit Elternschaft und Kind(ern)? Was wird/wurde als unterstützend erlebt, welche Schwierigkeiten sind aufgetaucht? Welche Erwartungen an die linke Szene gibt es? Dieser von der Gruppe schöner leben unter dem Titel „Elternsprechtag im JuZi“ veranstaltete Nachmittag soll ein Forum sein für (soziale) Mütter, Väter und Nicht-Eltern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Elternschaft in der Göttinger Linken gelebt werden kann, ohne andere Ansprüche dauerhaft zurück zu stellen. Themen wie Kinderbetreuung, Wohnformen, finanzielle Sicherung, Geschlechterverhältnisse, politische Praxis und die Bedeutung sozialer Netze sollen mit Blick auf die Doppelrolle Elternteil/LinkeR betrachtet werden. In den einleitenden Beiträgen werden persönliche Erfahrungen und Ansprüche sowie Strategien und Arrangements für den Umgang mit alltäglichen Problemen geschildert. Davon ausgehend können in der anschließenden Diskussion Verallgemeinerungen und theoretische Einbettungen, z.B. zur Kleinfamilie in der bürgerlichen Gesellschaft oder zum Verhältnis Erwachsene-Kinder, vorgenommen werden. Das steht aber nicht notwendig im Zentrum dieser Veranstaltung. Auf eine Trennung von ReferentIn, Gegenstand und kritischem Analysestandpunkt wird bewusst verzichtet. um 15.00 Uhr, im JuzI-Café (Bürgerstraße 41) für Kaffee, Kuchen, Kinderbetreuung ist auch gesorgt.
Sa. 05.04.: Kazimir und In Panik im Cafe Kreuzberg
31. März 2008
Das Cafe Kreuzberg veranstaltet regelmäßig Konzerte die allerdings recht unterschiedlich sind. Diesen Samstag gibt es zwei Bands, die zumindest mir völlig unbekannt waren. In Panik aus Göttingen machen Punk, der mich verdammt stark an die Toten Hosen erinnert hat und ein leises „ich will nicht ins Paradies“ auf meine Lippen brachte. Ok, wenn man es mag. Kazimir kommen aus Hamburg und machen nach eigenen Angaben Indie/Rock/Punk. Hmm, mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen… Selbst nach dreimaligem Hören beschloss ich nicht, meine Turbostaatkarte zu verschenken und stattdessen ins Kreuzberg zu gehen. Wer das gerne möchte sollte sich gegen 20:00 Uhr in diese nette Göttinger Kneipe begeben und den beiden Bands lauschen.
Sa. 05.04.: Brimstone Howl im T-Keller
31. März 2008
Soeben über das Kontaktformualr zu uns geflattert: „Überdrehter, verzerrter Blues trifft auf manischen Garage Punk. Hier ein bischen Oblivians, da das knallig krachige der Blues Explosion und dazu eine riesige Portion ausgemergelten Gun Club Desperado Blues. Alles auf den Punkt, mit viel Soul und somit hoffentlich bald in aller Munde! Selten hat eine Band so perfekt Elemente aus 60s Garage, 70’s Punk und Swamp Blues miteinander verbunden wie Brimstone Howl aus Nebraska. Auf ihren Platten erinnern sie sowohl an Gun Club u. Black Lips als auch an die Highlights der Killed By Death-Punk Sampler. infos: www.myspace.com/brimstonehowl“ BRIMSTONE HOWL – am 05.04. im Theaterkeller.
Sa. 05.04.: Turbostaat und Nancy And I in der Musa
31. März 2008
Es gibt eine Handvoll Bands, die sind in Göttingen immer eine sichere Bank. Dann wird der Laden voll, egal ob Fussball, Tatort oder Demo mit Schlägerei. Bands die einfach alle hier irgendwie gutfinden. Und bei Turbostaat ist das nichtmal ein Göttinger Phänomen. Die Band aus Flensburg und Hamburg scheint tatäschlich alles richtig gemacht zu haben. Und das trotz Major-Vertrag. Genau an dem sind einige Bands gescheitert. Paradebeispiel sind und bleiben Muff Potter. Eine Band die es geschafft hat, eine rasante musikalische Talfahrt hinzulegen die ihresgleichen sucht. Und auch sonst griff die Band tief ins Klo wenn es um Positionierung nach Außen geht. Warum zur Hölle sind Turbostaat nicht in alle diesen Fallen getreten? Vielleicht ist die Band so entspannt, dass sie ganz natürlich einfach bei sich selbst bleiben kann?! Vielleicht weil die Band nicht vorgibt irgendwie im Underground verhaftet zu sein und klare Grenzen zieht – die Vergangenheit ist was ganz natürliches auf dem nicht weiter hergeritten werden muss um sich zu promoten. Die Band hat sich zu größerem entschlossen, dass wird jetzt gemacht ohne argumentative Ausreden-Ausrutscher hinzulegen. Auch wenn ich nie Turbostaat-Fan war, ist mir die Band außerordentlich sympathisch. Auf irgendeine Weise bin ich doch Fan, auch wenn sich
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Sa. 05.04.: electro riot im einsB
30. März 2008
Der Hype um die Musikrichtung electropunk nimmt langsam große Ausmaße an in dieser Stadt. Das weiss auch der electro riot und lädt zu seiner vierten Party ins einsB. Zusätzlich kredenzt der DJ-Dreier electropop, -clash, -trash und Rave. Wen das noch nicht überzeugt, der halte sich an Karl Marx, der da behauptet: „electro riot? rischtisch geil!“
Sa. 05.04.: wake up! part X in der Rodeobar
30. März 2008
Passend zum Frühlingserwachen draußen in der Natur und als Konkurrenz zum electro riot an diesem Samstag im einsB, findet an diesem Samstag wieder einmal der wake up! club in der Rodeobar statt. DJs sind dieses Mal Marc Depulse, Patrick Börsch, Daniel Rey und Timo Jahns. Hörproben und erste Eindrücke gibt es hier: www.myspace.com/wakeupclub Einziger Haken an der ganzen Sache: Man braucht eins von diesen schicken, hochglänzenden, dunkellilafarbenen Kärtchen (die dorfdisco hier als beste in Göttingen im Umlauf befindliche Werbung pries, die Farbe jedoch erstaunlicherweise als „blau-metallik“ benannte…), um reingelassen zu werden – „Einlass nur mit dieser Karte“. Na, dann haltet doch mal Ausschau in den nächsten Tagen…