Soziale Bewegungen

Das Haus in der Humboldtallee 9 (Archivbild)

Anzeigen und Hausverbote durch Studentenwerksvorstand

Lästige Wohnrauminitiative
7. Oktober 2014

Mit Hausverboten und Anzeigen hat heute das Studentenwerk auf kritische Nachfragen von BewohnerInnen reagiert. AktivistInnen der Wohnrauminitiative hatten vehement Mitsprache bei der Belegung einer Wohnung in der Humboldtallee eingefordert. Im Anschluss an eine Begehung verweigerte Studentenwerksvorstand Magull jegliche Gespräche und ließ letztlich Hausverbote durch die Polizei aussprechen.


Islamisten-Angriff auf Kobane

Demonstration gegen IS
7. Oktober 2014

Etwa 300 Menschen haben am Dienstagabend ihre Solidarität mit den vom Vormarsch des Islamischen Staats (IS) auf Kobane betroffenen Kurden demonstriert. Sie kritisierten das halbherzige Eingreifen des Westens und forderten die Abschaffung des PKK-Verbots.


Vormarsch des IS auf Kobane

Erst Demonstration, dann Zeltstadt
7. Oktober 2014

Auch in Göttingen kommt der Konflikt zwischen Kurden und dem Islamischen Staat (IS) an: Angesichts des Vormarschs des IS auf die kurdische Enklave Kobane beteiligten sich in der Nacht zum Montag gut 250 Menschen an einer Spontandemonstration durch die Innenstadt. Die Demonstration verlief friedlich und endete mit der Errichtung von Zelten am Gänseliesel.


Zum Antikriegstag

Antikriegsdemo am 1. September
4. September 2014

Etwa 80 Menschen haben am Antikriegstag gegen deutsche Waffenlieferungen in den Irak demonstriert. Sie forderten den sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte. Wie am Vorabend bekannt geworden war, plant die Bundesregierung eine Aufrüstung der Peschmerga im Norden des Landes.


Kundgebung gegen Antisemitismus

„Kein Begriff von Antisemitismus“
1. September 2014

Unter dem Motto „Gegen jeden Antisemitismus! In Göttingen, Deutschland, Europa und anderswo“ haben am Samstag in der Göttinger Fußgängerzone etwa 100 Leute gegen Antisemitismus demonstriert. Die stationäre Kundgebung verlief friedlich und ohne besondere Zwischenfälle. Die Polizei hielt sich im Hintergrund.


Nahostkonflikt-Demonstrationen

Polizeischutz für Israelfreunde
31. Juli 2014

Bereits zum zweiten Mal ist am Samstag in Göttingen eine israelsolidarische Kundgebung von Teilnehmern einer Demonstration gegen den Krieg in Gaza angegriffen worden. Die Polizei verhinderte schlimmere Übergriffe, verhielt sich aber sonst auffällig zurückhaltend.


"Demonstration für Gaza" greift GegendemonstrantInnen an

Jagdszenen in der Fußgängerzone
19. Juli 2014

Fünf Israelfahnen waren zu viel: Eine als „Demonstration für Gaza“ Demonstration angekündigte Veranstaltung ist am Nachmittag in der Innenstadt eskaliert. Eine Solidaritätskundgebung für Israel wurde angegriffen, die Polizei war heillos überfordert – mindestens ein Teilnehmer der Solidaritätskundgebung wurde dabei am Kopf verletzt.


Weiterhin streit um die Nutzung des ehemaligen Wohnheims in der Geiststraße

Auf die Besetzung folgt der Umbau
19. Juni 2014

Um ihre Forderung nach bezahlbaren Wohnraum zu bekräftigen, haben AktivistInnen am Dienstag das ehemalige Wohnheim in der Geiststraße besetzt. Zahlreiche BesucherInnen nutzten die Gelegenheit sich im leerstehenden Gebäude umzusehen. Derweil hat die Universität bekanntgegeben, dass der Umbau des Gebäudes zum Forschungszentrum Juli beginnen sollen.


Antikapitalistische Demonstration ohne Zwischenfälle

Etwas besser ist nicht gut
1. Mai 2014

An einer Demonstration unter dem Motto „Etwas besser ist nicht gut“ nahmen am Mittwoch Abend knapp 400 Menschen teil. Trotz des teilweise martialischen Auftretens der DemonstrantInnen gab es keine Zwischenfälle. Die Polizei setzte offensichtlich auf Deeskalation.


Interview mit Demo-Bündnis "Etwas besser ist nicht gut"

Gegen das kapitalistische Korsett
26. April 2014

Am 1. Mai werden traditionell Verbesserungen in der Lohnarbeit gefordert, das ist nichts Neues. Alles was außerhalb der Lohnarbeit geschieht, in der sogenannten Reproduktionsarbeit, fällt häufig untern Tisch, meint ein linkes Bündnis aus Göttingen. Mit den üblichen Forderungen am 1. Mai gibt sich das Bündnis nicht zufrieden. Unter dem Slogan „Etwas besser ist nicht gut“ wird für den 30. April zur Demonstration gegen herrschende Geschlechterverhältnisse und Kapitalismus aufgerufen.