Schädlingsbefall soll Grund für Umsiedlung sein.

Willkommenskultur im Abseits Das Eingangstor der Massenunterkunft auf der Siekhöhe. Die ehemalige Lagerhalle hat keine Fenster, das Gelände ist umringt von einem Zaun. Foto: O.M.

In den nächsten Wochen und Monaten sollen kleinere Geflüchtetenunterkünfte in Göttingen geräumt und ihre Bewohner_innen auf die Siekhöhe ins Groner Gewerbegebiet umgesiedelt werden. Dadurch werden bereits bestehende „Willkommensstrukturen“ zunichte gemacht und eine Massenunterkunft mit Kontrollfunktion abseits des städtischen Lebens geschaffen. Ein Kommentar.

Für den "Nachmittagssport" haben sich diverse AnhängerInnen des Freundeskreises passend angezogen (Foto: MR)

Gastbeitrag über den Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen

Wenig Erfolg, zunehmend bedrohlich

Die „nationalen Aktivisten“ des Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen wollen zukünftig ihre Strategie ändern. Nachdem in den vergangenen Wochen ihre Kundgebungen immer weniger Zulauf erfuhren, soll es nun jeden Monat eine Demonstration und täglich Aktionen „einzelner Kadergruppen“ geben. Diese Änderung des Vorgehens ist nicht als Zeichen der Stärke zu werten.

Das frühere Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Lindau

Geplante Kundgebung in Lindau

Chance für die Extreme Rechte der Region?

Der „Freundeskreis Göttingen/Niedersachsen“ plant an einem neuen Ort Proteste: Am kommenden Samstag, den 23. Januar, um 16 Uhr ist eine Kundgebung in Lindau angemeldet worden. Die Wahl dieses Kundgebungsortes könnte richtungsweisend für die Entwicklung extrem rechter Proteste in der Region Südniedersachsen werden.

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Duderstadt

Ein Stelldichein der regionalen Extremen Rechten

Die Kundgebungen des „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ bekommen vermehrt Zulauf aus den neonazistischen Strukturen der Region. All jene, welche mit ihren extrem rechten Mobilisierungsversuchen in den vergangenen Jahren scheiterten, versammeln sich nun sonntäglich in Duderstadt. Doch auch in anderen Orten wird der Versuch unternommen, den – für neonazistische Verhältnisse – relativ großen regionalen Mobilisierungserfolgen des „Freundeskreises“ rund um den Makler Jens Wilke nachzueifern.

Alltag in der Erstaufnahmeeinrichtung Friedland: Auf irgendetwas warten. (Foto: Wasey)

Gastbeitrag eines IWF-Bewohners

Aus Friedland in den Nonnenstieg

Die Erstaufnahmeeinrichtung Friedland ist auf 800 Personen ausgelegt, im Sommer lebten dort über 3500 Menschen. Das hat Konflikte, Traumata und Anspannung provoziert. Nun werden immer mehr Menschen in kommunale Unterkünfte transferiert. Dort soll sich die Situation entspannen, aber viele Probleme bestehen fort.

Im Gespäch mit Monsters: Zwei Besetzende des ehemaligen DGB-Hauses

Gespräch mit Besetzenden der OM10

„Wir gehen hier definitiv nicht mehr raus“

Seit eineinhalb Monaten ist das ehemalige DGB-Haus in der Oberen-Masch-Straße 10 besetzt. Wir haben uns mit Michael und Karl – zwei Besetzern – getroffen und mit ihnen über den aktuellen Stand, die Langfristigkeit politischer Projekte und Arbeitsorganisation gesprochen. Raus geht da jedenfalls erstmal niemand.